Über die eigenen Füße zu reden, vielleicht sogar über die Problemstellen an eben diesen, ist für viele Leute eine äußerst unangenehme Vorstellung. Obwohl die Füße ein ganz besonders wichtiges Körperteil sind und sie uns tagtäglich Stunde um Stunde und Kilometer für Kilometer durch das Leben tragen, werden sie oft vernachlässigt.

Wir möchten in diesem Artikel erklären, wie Sie Ihre Füße mit wenig Aufwand richtig pflegen und so viele Probleme, wie zum Beispiel dicke Hornhaut, Dornwarzen oder Pilze (Fußpilz, Nagelpilz), vermeiden können.

Kontrolle der Füße ist das A und O

Es hört sich simpel an, aber tatsächlich ist Kontrolle der wichtigste Punkt überhaupt. Eine regelmäßige Kontrolle, mindestens einmal pro Woche, verhindert ausufernde Infektionen, Warzen oder Hühneraugen. Selbstverständlich muss, sobald eine Problemstelle entdeckt wird, auch sofort gehandelt werden.

Am besten kontrolliert man seine Füße mindestens einmal pro Woche nach dem Duschen oder Baden. Dazu trocknet man sie gründlich ab und untersucht sie oben, unten und an den Seiten auf Veränderungen.

Jemand, der Probleme mit seinen Füßen hat, wie zum Beispiel ein Diabetiker (Stichwort Neuropathie), der sollte seine Füße sogar jeden Abend kontrollieren, da kleinere Verletzungen oft nicht gespürt und somit auch nicht erkannt werden.

Die Pflege der Füße

Die Füße waschen

Füße sollten mindestens einmal am Tag, normalerweise Abends, gewaschen werden. So entfernt man Schweiß, Bakterien und Pilze. Zum Waschen ist eine milde Seife und lauwarmes bis warmes Wasser sinnvoll. Heißes Wasser sollte vermieden werden, denn es trocknet die Füße aus und zerstört unter Umständen den Säureschutzmantel der Haut.

Die Füße eincremen

Nach dem Waschen (aber auch Baden oder Duschen) sollten Sie Ihre Füße eincremen. Das macht die Füße schön geschmeidig, pflegt sie und baut den Säureschutzmantel der Haut wieder auf. Es gibt spezielle Fußcremes auf dem Markt (siehe etwas tiefer), aber auch Jojoba-Öl oder andere Pflegeöle sind sinnvoll.

Wer schon mit Fußpilz oder Nagelpilz zu kämpfen hatte, der sollte sich eine Creme besorgen, die antimykotisch wirkt, also pilzhemmend ist.

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Zuletzt aktualisiert am 07.12.2018

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Fußnägel schneiden

Die Fußnägel müssen, genau wie die Fingernägel, regelmäßig  geschnitten werden. Da die Fußnägel langsamer wachsen als die Fingernägel, reicht es für die meisten Menschen in der Regel, diese alle 7-10 Tage zu schneiden.

Wichtig: schneiden Sie die Fußnägel auf keinen Fall rund, wie Sie es mit den Fingernägeln tun. Das bedeutet, Sie sollten die Ecken der Nägel stehen lassen. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Nägel sonst seitlich ins Nagelbett einwachsen können (was bei Fußnägeln recht häufig geschieht).

Hornhaut entfernen

Bei der Untersuchung Ihrer Füße werden Sie vermutlich feststellen, dass sich an einigen Stellen Hornhaut bildet. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Leichte Hornhaut entfernen Sie zum Beispiel einfach nach dem Duschen oder Baden mit einem Bimsstein, dickere Hornhaut am besten mit einer Hornhautfeile oder einem Hornhauthobel. Wie Sie am besten die Hornhaut entfernen, lesen Sie auf unserer Startseite.

Sollten Sie Angst haben, die Hornhaut mit Pfeile oder Hobel abzutragen, so können Sie auch Schrunden-Creme oder Hornhaut-Creme verwenden. Das ist ganz einfach: auftragen, mit Klarsichtfolie abdecken und einwirken lassen, anschließend die Hornhaut einfach mit einem Handtuch abrubbeln.

Gehören Sie zu den Menschen, die viel laufen oder stehen müssen (Verkäufer/innen, Handwerker, etc.) dann können auch Druckstellen an den Zehen oder dem Fuß entstehen. Wechseln Sie Ihr Schuhwerk und versuchen Sie, auf der Arbeit bequeme Schuhe zu tragen.

Wichtig: Haben Sie Hornhaut an den Füßen entfernt, denken Sie daran, Ihre Füße besonders gut mit einer Pflegecreme einzucremen.

Fußpilz trotz guter Pflege

Fußpilz kann jeder bekommen und es hat nichts mit mangelnder Pflege zu tun. Einmal im Schwimmbad barfuß über eine Fläche gelaufen, über die kurz vorher jemand mit Fußpilz gelaufen ist und Sie haben sich möglicherweise bereits angesteckt.

Auch in Duschen, Saunen, Umkleiden, Sonnstudios und vielen Orten mehr, kann man sich mit Fußpilz anstecken. Tragen Sie daher am besten Badeschuhe an allen öffentlichen Orten, um Fußpilz vorzubeugen. Wichtig ist auch, die Füße gut abzutrocknen. So geben Sie den Pilzen, die ein feuchtes Milieu lieben, keine Chance.

Als Creme gegen Fußpilz können wir übrigens Lamisil empfehlen:

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Zuletzt aktualisiert am 07.12.2018

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  • apothekenpflichtig
  • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Produkt darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden.

Der Nagelpilz

Im Gegensatz zu einem Fußpilz ist ein Nagelpilz doch deutlich schlimmer. Auch aus diesem Grund ist die regelmäßige Kontrolle, wie oben beschrieben, besonders wichtig. Sollten Sie Veränderungen an Ihren Fußnägeln feststellen, so lesen Sie doch einfach unsere große Artikelreihe über Nagelpilz.

Zusammenfassung

Füße müssen gepflegt werden. Soviel haben Sie hoffentlich aus unserem kleinen Artikel für sich mitgenommen. Mit einer regelmäßigen Kontrolle und Pflege können Sie viele Krankheiten verhindern, beziehungsweise direkt im Ansatz entdecken und erfolgreich bekämpfen.