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	<title>Gesundheit Archive - Gesund-Vital-Fit</title>
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		<title>Darmgesundheit: Wenn der Bauch über Laune und Vitalität entscheidet</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 08:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein ruhiger Bauch fällt kaum auf, ein gereizter Darm dagegen bestimmt schnell den gesamten Tag. Druckgefühle, Blähungen, Krämpfe oder ein diffuses Unwohlsein im Bauchraum können dazu führen, dass jede Aktivität anstrengender wirkt als nötig. Gleichzeitig <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/darmgesundheit-wenn-der-bauch-ueber-laune-und-vitalitaet-entscheidet/" title="Darmgesundheit: Wenn der Bauch über Laune und Vitalität entscheidet">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ruhiger Bauch fällt kaum auf, ein gereizter Darm dagegen bestimmt schnell den gesamten Tag. Druckgefühle, Blähungen, Krämpfe oder ein diffuses Unwohlsein im Bauchraum können dazu führen, dass jede Aktivität anstrengender wirkt als nötig. Gleichzeitig wird der Darm in der modernen Medizin längst nicht mehr nur als Verdauungsorgan verstanden. Immer deutlicher zeigt sich, dass er an weit mehr beteiligt ist als an der Verarbeitung von Nahrung: Er beeinflusst Abwehrkraft, Stoffwechsel, Schlafqualität und sogar die seelische Verfassung.</p>
<p>Im Inneren des Verdauungstrakts arbeitet ein komplexes System, das auf den ersten Blick unscheinbar bleibt. Milliarden von Mikroorganismen besiedeln die Darmschleimhaut und den Darminhalt, bilden Gemeinschaften und kommunizieren miteinander. Zusammen ergeben sie das sogenannte Mikrobiom. Dieses „Mikroleben“ hilft dabei, Nahrungsbestandteile aufzuschließen, die der Körper alleine nicht verarbeiten könnte, stellt Stoffwechselprodukte her und steht in engem Austausch mit Immunzellen und Nervensystem. Die Darmwand selbst bildet eine sensible Grenze zwischen Innen- und Außenwelt und entscheidet darüber, welche Stoffe in den Körper aufgenommen werden.</p>
<p>Dieses fein abgestimmte Zusammenspiel gerät leichter aus dem Gleichgewicht, als es scheint. <a href="https://gesund-vital-fit.net/gesund-ernaehren-trotz-schlemmen-wie-viel-fett-ist-gut-fuer-uns/">Einseitige Ernährung</a>, chronischer Stress, ständiger Zeitdruck, wenig Bewegung oder häufige Medikamenteneinnahme können die Zusammensetzung der Mikroorganismen verändern. Manche Bakterienstämme nehmen zu, andere werden zurückgedrängt. Dadurch ändern sich Stoffwechselprozesse, Entzündungsbereitschaft und die Art, wie Signale aus dem Bauch an Gehirn und Immunsystem weitergegeben werden. Darmbeschwerden sind dann nicht mehr nur eine Frage des Essens, sondern Ausdruck eines Organismus, der aus dem Takt geraten ist.</p>
<h2>Der Darm als lebendiges Ökosystem</h2>
<p>Im Darm herrschen Bedingungen, unter denen sich unterschiedlichste Mikroorganismen wohlfühlen. Einige sind auf die Verwertung von Ballaststoffen spezialisiert, andere produzieren Vitamine oder helfen beim Abbau von Gärungs- und Fäulnisstoffen. Die Vielfalt dieser Gemeinschaft ist entscheidend dafür, wie stabil das System insgesamt funktioniert. Je breiter das Spektrum an Mikroben, desto flexibler kann der Darm auf wechselnde Ernährungs- und Lebensgewohnheiten reagieren.</p>
<p>Mikroorganismen bauen unverdauliche Nahrungsbestandteile zu kurzkettigen Fettsäuren um, die wiederum von den Zellen der Darmschleimhaut als Energiequelle genutzt werden. Diese Stoffe unterstützen die Regeneration der Schleimhaut und beeinflussen die Durchlässigkeit der Barriere. Gleichzeitig wirken einige von ihnen regulierend auf Entzündungsprozesse. Ein Darm, der regelmäßig mit geeigneten Nährstoffen versorgt wird, schafft sich damit die Grundlage, um seine Schutzfunktion aufrechtzuerhalten und Reize nicht übermäßig zu verstärken.</p>
<p>Verändert sich die Zusammensetzung des Mikrobioms ungünstig, kann dies jedoch zu Problemen führen. Mikroben, die eher aggressive Stoffwechselprodukte erzeugen, gewinnen dann unter Umständen die Oberhand. Die Darmschleimhaut wird reizbarer, die Gasbildung nimmt zu, Schmerzen werden schneller wahrgenommen. Solche Verschiebungen entstehen selten von einem Tag auf den anderen, sondern entwickeln sich schleichend – häufig parallel zu einem Lebensstil, in dem schnelle Snacks, Zucker und Fertiggerichte dominieren.</p>
<h2>Schaltzentrale der Körperabwehr</h2>
<p>Der Darm ist der Ort, an dem der Körper täglich mit einer riesigen Menge an Fremdstoffen konfrontiert wird. Mit jedem Bissen gelangen Bakterien, Viren, Pilze und chemische Verbindungen von außen in den Verdauungstrakt. Gleichzeitig sollen Nährstoffe möglichst effizient aufgenommen werden. Um diese Doppelaufgabe zu meistern, verfügt der Darm über ein ausgedehntes Netz an Immunzellen. Ein großer Teil der körpereigenen Abwehr ist hier angesiedelt und analysiert fortlaufend, was als harmlos toleriert und was als Bedrohung bekämpft werden muss.</p>
<p>Zwischen Immunzellen, Schleimhaut und Mikrobiom findet ein pausenloser Austausch statt. Bestimmte Mikroben regen die Abwehr dazu an, gezielt gegen Krankheitserreger vorzugehen, während andere eher dazu beitragen, übertriebene Reaktionen zu dämpfen. Eine ausgeglichene Darmflora unterstützt so die Balance zwischen Schutz und Gelassenheit. Gerät dieses Verhältnis aus der Bahn, kann es zu wiederkehrenden Infekten, chronischen Entzündungen oder überschießenden Reaktionen auf eigentlich harmlose Stoffe kommen.</p>
<p>Die körperliche Abwehr hängt daher eng mit dem Zustand der Darmbarriere zusammen. Eine gut versorgte Schleimhaut mit stabilen Zellverbindungen verhindert, dass unerwünschte Bestandteile in den Blutkreislauf gelangen. Wird diese Schutzschicht jedoch geschwächt, etwa durch dauerhaften Stress, bestimmte Medikamente oder ein ungünstiges Ernährungsverhalten, können Entzündungsprozesse leichter in Gang kommen, die weit über den Verdauungstrakt hinausreichen.</p>
<h2>Die Darm-Hirn-Achse und das „Bauchgefühl“</h2>
<p>Viele Redewendungen deuten an, wie eng Empfindungen und Verdauung zusammenhängen. Ein „mulmiges Gefühl im Bauch“, „Schmetterlinge im Magen“ oder „auf den Magen schlagender Ärger“ sind mehr als sprachliche Bilder. Zwischen Magen-Darm-Trakt und Gehirn besteht eine direkte Verbindung, die über Nervenbahnen, Hormone und Immunbotenstoffe läuft. Diese Darm-Hirn-Achse sorgt dafür, dass Informationen aus dem Bauch das zentrale Nervensystem erreichen – und umgekehrt.</p>
<p>Im Verdauungstrakt befindet sich ein dichtes Geflecht von Nervenzellen, das teilweise unabhängig vom Gehirn agiert und Reflexe koordiniert. Dieses „Bauchhirn“ steuert Bewegungen des Darms, verarbeitet Reize und entscheidet mit darüber, wie stark Schmerzen wahrgenommen werden. Gleichzeitig werden im Darm Botenstoffe gebildet, die Stimmung, Schlaf und Antrieb beeinflussen. Ein Beispiel ist Serotonin, das zwar als „Glückshormon“ gilt, aber zu großen Teilen im Magen-Darm-Trakt entsteht.</p>
<p>Veränderungen im Mikrobiom können die Darm-Hirn-Achse messbar beeinflussen. Manche Bakterien produzieren Stoffwechselprodukte, die Nervenzellen stimulieren oder die Produktion bestimmter Botenstoffe anregen. Andere wirken eher beruhigend oder entzündungshemmend. Ein aus dem Gleichgewicht geratener Darm kann so dazu beitragen, dass Stimmungsschwankungen, innere Unruhe oder Müdigkeit häufiger auftreten. Umgekehrt wirkt sich anhaltender seelischer Druck auf die Darmtätigkeit aus, sodass sich körperliche und psychische Vorgänge gegenseitig verstärken.</p>
<h2>Stress als Belastung für die Mitte</h2>
<p>Das Verdauungssystem reagiert sehr feinfühlig auf seelische Belastungen. In akuten Stresssituationen wird die Verdauung zunächst heruntergefahren, weil der Organismus alle Kräfte auf schnelle Reaktion und erhöhte Wachsamkeit fokussiert. Die Durchblutung des Darms nimmt ab, Bewegungsabläufe verändern sich, und die Schleimhaut reagiert empfindlicher. Nach einer kurzen Anspannungsphase kann sich der Verdauungstrakt in der Regel wieder erholen, sofern ausreichend Zeit zur Entspannung bleibt.</p>
<p>Problematisch wird es, wenn Stress zum Dauerzustand wird. Bleibt der Körper permanent in Alarmbereitschaft, geraten die Verdauungsprozesse aus dem Takt. Die Darmbewegung kann beschleunigt oder verlangsamt sein, Krämpfe treten leichter auf, und die Empfindlichkeit gegenüber Dehnungsreizen steigt. Blähungen und Völlegefühl werden dann intensiver wahrgenommen, obwohl objektiv keine schweren Störungen vorliegen müssen.</p>
<p>Gleichzeitig beeinflusst chronischer Stress die Zusammensetzung des Mikrobioms und kann die Barrierefunktion der Schleimhaut schwächen. Stoffe, die normalerweise im Darm verbleiben, gelangen eher in den Blutkreislauf und fördern entzündliche Reaktionen. Dadurch entsteht ein Kreislauf, in dem Stress die Darmgesundheit beeinträchtigt, während ein gereizter Verdauungstrakt wiederum die seelische Belastung verstärkt.</p>
<h2>Ernährung und Lebensstil: Nahrung für ein stabiles Mikrobiom</h2>
<h3>Ballaststoffe, Vielfalt und regelmäßige Mahlzeiten</h3>
<p>Was Tag für Tag auf dem Teller landet, prägt die Darmgesundheit unmittelbar. Eine Kost, die reich an Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten ist, liefert zahlreiche Ballaststoffe. Diese werden im Dünndarm nicht vollständig abgebaut, erreichen den Dickdarm und dienen dort Mikroorganismen als Nahrungsquelle. Beim Abbau entstehen Stoffwechselprodukte, die die Schleimhaut stärken, Entzündungsprozesse bremsen und die Darmbewegung regulieren können.</p>
<p>Wichtig ist dabei nicht nur die Menge, sondern vor allem die Vielfalt. Unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel enthalten verschiedene Arten von Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Je breiter das Ernährungsspektrum, desto mehr unterschiedliche Mikroben finden passende Lebensbedingungen. Ein abwechslungsreicher Speiseplan unterstützt so ein stabiles, anpassungsfähiges Mikrobiom, das auf Belastungen besser reagieren kann.</p>
<h3>Fermentierte Lebensmittel und sinnvolle Ergänzungen</h3>
<p>Fermentierte Produkte wie Joghurt, Kefir, Buttermilch, Sauerkraut oder Kimchi bringen lebende Mikroorganismen mit sich, die das Darmmilieu positiv beeinflussen können. Sie siedeln sich zwar häufig nicht dauerhaft an, können aber vorübergehend mitarbeiten und die vorhandene Mikroflora unterstützen. Gerade bei einseitigen Essgewohnheiten oder nach belastenden Phasen kann der gezielte Verzehr solcher Lebensmittel helfen, die Verdauung zu regulieren und die Verträglichkeit von Speisen zu verbessern.</p>
<p>Häufig entsteht der Wunsch, den Darm zusätzlich gezielt zu unterstützen, etwa nach Antibiotikatherapien oder in stressreichen Zeiten. Dabei kommen unter anderem Probiotika, Präbiotika oder spezielle <a href="https://nutra-shop.de/">Nahrungsergänzungsmittel</a> ins Spiel. Sie können im Einzelfall hilfreich sein, sollten jedoch nicht den Eindruck erwecken, eine ungünstige Ernährungsweise oder chronischen Schlafmangel auszugleichen. Entscheidend bleibt ein Gesamtpaket aus ausgewogener Kost, regelmäßiger Bewegung, ausreichendem Trinken und möglichst verlässlichen Ruhephasen.</p>
<h3>Bewegung, Schlaf und Rhythmus</h3>
<p>Auch jenseits des Esstisches lässt sich viel für den Darm tun. Körperliche Aktivität bringt die Verdauungsorgane sprichwörtlich in Schwung, regt die Durchblutung an und unterstützt einen regelmäßigen Stuhlgang. Es müssen keine Höchstleistungen sein: Schon tägliche Spaziergänge, Treppensteigen statt Aufzug oder leichte Sporteinheiten wirken sich positiv aus. Wer sich im Alltag mehr bewegt, sorgt dafür, dass der Inhalt des Darms besser transportiert wird und sich weniger träge anfühlt.</p>
<p>Schlaf und Tagesrhythmus spielen ebenfalls eine Rolle. Der Körper orientiert sich an inneren Uhren, die Verdauung, Hormonhaushalt und Regenerationsprozesse steuern. Unregelmäßige Schlafzeiten, Schichtarbeit oder häufige Nachtschichten bringen dieses System durcheinander. Der Darm reagiert darauf mit veränderten Bewegungsmustern, Heißhungerphasen oder einem Gefühl von innerer Unruhe. Feste Zeiten für Mahlzeiten und Schlaf können helfen, den Organismus wieder in einen verlässlicheren Takt zu bringen.</p>
<h2>Signale ernst nehmen, ohne in Alarmstimmung zu verfallen</h2>
<p><a href="https://www.stada-otc-generika.de/gesundheitswissen/darmbeschwerden">Darmbeschwerden</a> gehören zu den häufigsten Gründen für Arztbesuche. Blähungen, Krämpfe, Verstopfung oder Durchfall sind zwar weit verbreitet, aber für Betroffene dennoch eine erhebliche Belastung. Sie entstehen aus einem Zusammenspiel vieler Faktoren, von der Nahrungsauswahl über Stress bis hin zu individuellen Empfindlichkeiten. Nicht jede Episode steht für eine ernste Erkrankung, doch wiederkehrende oder starke Schmerzen verdienen Aufmerksamkeit.</p>
<p>Hinzu kommt, dass der Darm Beschwerden sendet, die nicht immer direkt als solche zu erkennen sind. Anhaltende Müdigkeit, ein schwankendes Energieniveau, diffuse Gliederschmerzen oder ein instabiles seelisches Wohlbefinden werden zunehmend im Kontext der Darmgesundheit diskutiert. Die Zusammenhänge sind komplex, und in vielen Fällen greifen verschiedene Einflüsse ineinander. Dennoch zeigt sich, dass ein gesunder Verdauungstrakt die Grundlage für mehr Stabilität im gesamten Organismus bildet.</p>
<p>Trotzdem gilt: Warnzeichen wie unbeabsichtigter Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, anhaltendes Fieber, nächtliche Schmerzen oder eine deutlich eingeschränkte Leistungsfähigkeit sollten medizinisch abgeklärt werden. Eine verantwortungsvolle Darmvorsorge kombiniert Selbstbeobachtung und bewusste Lebensführung mit fachlicher Unterstützung, sobald Beschwerden den Alltag deutlich einschränken oder sich nicht mehr schlüssig einordnen lassen.</p>
<h2>Fazit: Die Mitte stärken, um den gesamten Körper zu entlasten</h2>
<p>Der Blick auf die Darmgesundheit zeigt, wie eng körperliche und seelische Prozesse miteinander verwoben sind. Im Verdauungstrakt werden Nährstoffe aufbereitet, <a href="https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/verdauungssystem/der-darm-so-wichtig-ist-er-fuer-die-gesundheit/">Abwehrreaktionen koordiniert</a>, Botenstoffe gebildet und Signale an das Gehirn weitergegeben. Ein stabiles Mikrobiom, eine gut versorgte Schleimhaut und ein ausgeglichener Dialog mit dem Nervensystem bilden die Grundlage dafür, dass Verdauung, Immunsystem und Stimmung harmonieren.</p>
<p>Ein gesunder Darm entsteht nicht durch einzelne Wunderlösungen, sondern durch viele kleine Entscheidungen im Alltag. Pflanzlich betonte, abwechslungsreiche Mahlzeiten, genügend Flüssigkeit, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf tragen dazu bei, die Mitte des Körpers zu entlasten. Ebenso hilfreich ist ein Umgang mit Stress, der Pausen erlaubt, statt den Organismus dauerhaft in Alarmbereitschaft zu halten. Wer diese Aspekte schrittweise in den Alltag integriert, schafft Rahmenbedingungen, in denen sich der Verdauungstrakt erholen und stabilisieren kann.</p>
<p>Gleichzeitig lohnt es sich, Signale aus dem Bauch ernst zu nehmen, ohne sich von ihnen vollständig bestimmen zu lassen. Beobachtung, Wissen und Gelassenheit bilden eine starke Kombination, um Beschwerden zu verstehen und Veränderungen anzugehen. Die moderne Forschung liefert immer neue Einblicke in das Zusammenspiel von Mikrobiom, Immunsystem und Nervenzellen. Dieses wachsende Wissen macht deutlich, dass Darmgesundheit ein zentraler Schlüssel für mehr Lebensenergie, innere Ausgeglichenheit und langfristiges Wohlbefinden ist. Wer die Mitte stärkt, unterstützt den gesamten Organismus – von der Verdauung bis zur Stimmung.</p>
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		<title>Volkskrankheit Zittern &#038; Tremor</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 05:45:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Mensch kennt Situationen, in denen er zittern muss. Sei es aufgrund der kalten Temperaturen, aus Angst oder Aufregung. Doch was ist Zittern überhaupt? Ganz einfach: Es handelt sich hierbei um eine ganz natürliche Funktion <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/volkskrankheit-zittern-tremor/" title="Volkskrankheit Zittern &#038; Tremor">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Mensch kennt Situationen, in denen er zittern muss. Sei es aufgrund der kalten Temperaturen, aus Angst oder Aufregung. Doch was ist Zittern überhaupt? Ganz einfach: Es handelt sich hierbei um eine ganz natürliche Funktion des menschlichen Körpers. Das gilt jedoch nur, wenn das Ganze im Rahmen bleibt. Bei vielen Menschen wird das Zittern jedoch mit der Zeit stärker und damit zu einem echten Problem. Genau diesem wollen wir uns hier einmal annehmen.</p>
<h2>Jeder Mensch zittert!</h2>
<p>Jeder Mensch zittert. Immer und überall. Allerdings sind die diesbezüglichen Bewegungen so geringfügig, dass man sie in der Regel kaum bemerkt. Man spricht hierbei auch vom physiologischen Tremor. Dieser wird ausgelöst durch sämtliche <a href="https://gesund-vital-fit.net/fitnesstraining-fuer-zuhause/">Muskelbewegungen</a> im Körper, welche sich in Form hochfrequenter Schwingungen bemerkbar machen. Mit dem bloßen Auge sind diese Schwingungen und das daraus resultierende Zittern kaum zu bemerken. Mit kleinen Tricks kann man sie allerdings sichtbar machen. Bei manchen Menschen reicht es schon, den Zeigefinger auszustrecken und sich eine Weile auf dessen Spitze zu konzentrieren, um das natürliche Zittern zu bemerken. Im Alter nimmt dieses Zittern zu. Auch dies ist ein völlig normaler Vorgang, denn die Koordination und die Bewegungsfähigkeit von Muskeln sind im Alter nicht mehr so leistungsfähig wie bei einem jungen Menschen.</p>
<p>Zittern kann darüber hinaus eine natürliche Schutzfunktion des menschlichen Körpers sein. So beispielsweise bei großer Kälte. Sinkt die Körpertemperatur unter einen Wert von etwa 35 Grad Celsius, so beginnt der Körper zu zittern, um einem Auskühlen entgegenzuwirken. Das Zittern dient also der Erhöhung der Körperwärme, welche wiederum durch einen steigenden Energieverbrauch im Organismus ausgelöst wird.</p>
<p>Wie man sieht, ist das Zittern als natürliche Körperreaktionen teilweise erwünscht, teilweise aber auch nicht. Beispiel Sport: <a href="https://gesund-vital-fit.net/zurueck-zur-bewegung-wiedereinstieg-in-den-sport/">Es gibt einige Sportarten</a>, in denen eine ruhige Hand bzw. ein ruhiger Körper unbedingt vonnöten sind. So sinken beispielsweise im Schießsport die Trefferquoten enorm, wenn sich das Zittern erhöht. Teilweise werden dafür bedenkliche Gegenmaßnahmen ergriffen, wie etwa der Konsum von Alkohol, durch den das Zittern unterdrückt werden soll. Nicht umsonst spricht man im Volksmund auch von „Zielwasser“.</p>
<h2>Der physiologische Tremor</h2>
<p>Die zuvor beschriebenen Phänomene (und einige weitere) lassen sich unter einem Oberbegriff zusammenfassen: der physiologische Tremor. Dieser Tremor tritt also z. B. bei Schmerz, Angst, extremer Kälte oder anderen stressigen Situationen auf. Jeder Gesunde hat schon einen geringfügigen Handtremor (Zittern) gehabt, als er extremen Schmerz erlitt, fror oder Angst hatte.</p>
<p>Der physiologische Tremor kann darüber hinaus durch Nervenkrankheiten und Leiden wie MS (Multiple Sklerose) verursacht werden. Das Zittern tritt in diesem Fall ständig oder auch phasenweise auf. Es lässt sich mit speziellen Hilfsmitteln wie z. B. dem <a href="https://www.gesundheitszentrum-lang.de/leistungen/sanitaetsbedarf/hilfsmittel-bei-neurologischen-erkrankungen/exopulse-mollii-suit/">Mollii Suit</a> oder dem Exopulse Suit in den Griff bekommen.</p>
<p>Manche Menschen weisen einen verstärkten physiologischen Tremor auf. Ein Arzt kann  feststellen, ob es sich um einen verstärkten physiologischen Tremor handelt, oder ob es andere Ursachen für den Tremor gibt.</p>
<h2>Anlaufstationen</h2>
<p>Viele Betroffene fragen sich: Was kann ich tun, wenn ich über einen längeren Zeitraum ein verstärktes oder gar ein behinderndes Zittern habe, und dieses noch nicht zufriedenstellend von einem Arzt abgeklärt wurde?</p>
<p>Grundsätzlich gilt: Es gibt zwar viele unterschiedliche Arten und Ausprägungen eines Tremors, die dadurch verursachten Probleme sind jedoch bei fast allen Betroffenen ähnlich oder sogar gleich. Durch diese Tatsache ergibt sich aber auch die Gefahr, bei einer <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/online-selbstdiagnosen-die-risiken-dominieren-457b6720-4353-41b9-bf35-acc1a73d97e6">Eigendiagnostik oder Fremddiagnostik</a> durch einen unerfahrenen Arzt eine falsche Diagnose zu stellen, weil sich die Symptome so sehr gleichen. Dabei kann die Eigendiagnostik bzw. die Fremddiagnostik ohne entsprechenden Erfahrungshintergrund sehr gefährlich sein, insbesondere dann, wenn der Tremor durch eine andere, sehr ernste Krankheit ausgelöst wird.</p>
<p>Es bedarf somit einer umfangreichen medizinischen Untersuchung, damit die genaue Ursache für den Tremor und die evtl. dahinter stehende Krankheit erkannt und richtig diagnostiziert werden kann. Daher sollten Betroffene möglichst keine Zeit verlieren, sich nicht im Internet durch unzählige Seiten mit teilweise veralteten und falschen Informationen kämpfen, sondern besser folgenden Weg gehen:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gesund-vital-fit.net/volkskrankheit-zittern-tremor/">Volkskrankheit Zittern &#038; Tremor</a> erschien zuerst auf <a href="https://gesund-vital-fit.net">Gesund-Vital-Fit</a>.</p>
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		<title>Lipödem verstehen: Diagnose, Alltag, Therapie</title>
		<link>https://gesund-vital-fit.net/lipoedem-verstehen-diagnose-alltag-therapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fusspflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 12:37:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gesund-vital-fit.net/?p=1926</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieser Text bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Das Lipödem wird zunehmend als eigenständige Erkrankung wahrgenommen, die Alltag, Beweglichkeit und Selbstbild prägt. Typisch ist eine symmetrische Zunahme des Unterhautfettgewebes an Beinen und <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/lipoedem-verstehen-diagnose-alltag-therapie/" title="Lipödem verstehen: Diagnose, Alltag, Therapie">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gesund-vital-fit.net/lipoedem-verstehen-diagnose-alltag-therapie/">Lipödem verstehen: Diagnose, Alltag, Therapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://gesund-vital-fit.net">Gesund-Vital-Fit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Dieser Text bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.</p>
<p>Das Lipödem wird zunehmend als eigenständige Erkrankung wahrgenommen, die Alltag, Beweglichkeit und Selbstbild prägt. Typisch ist eine symmetrische Zunahme des Unterhautfettgewebes an Beinen und Hüften, teils auch an den Armen, während Füße und Hände meist ausgespart bleiben. Häufig treten Druck- und Berührungsschmerz, ein Gefühl von Schwere sowie eine ausgeprägte Neigung zu blauen Flecken auf. Der Beginn fällt oft in hormonell geprägte Lebensphasen wie Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder rund um die Wechseljahre. Trotz äußerlicher Überschneidungen mit Adipositas unterscheidet sich das Lipödem durch sein Beschwerdeprofil und die Verteilung. Der Weg bis zu einer gesicherten Diagnose ist nicht selten lang, was Unsicherheit erzeugt und belastet. Verlässliche Informationen, eine pragmatische Therapieplanung und alltagstaugliche Routinen können hier spürbar entlasten. Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht kein schneller Effekt, sondern ein stabiler Rahmen, der Beschwerden mindern kann und langfristig tragfähig bleibt. Dazu gehören eine sorgfältige Diagnostik, die konsequente konservative Behandlung mit Kompressionsversorgung, Bewegung, Hautpflege und – je nach Situation – manueller Lymphdrainage. In ausgewählten Fällen wird eine operative Reduktion krankhaft veränderten Fettgewebes in Erwägung gezogen. Ergänzend spielen Wissensvermittlung, sozialer Rückhalt und psychische Stabilisierung eine wichtige Rolle, damit Entscheidungen nachvollziehbar und Alltagsschritte gut umsetzbar bleiben.</p>
<h2>Was das Lipödem auszeichnet</h2>
<p><a href="https://gesund-vital-fit.net/das-lipoedem-ein-ueberblick/">Das Lipödem ist eine chronische Störung der Fettverteilung mit typischer Symmetrie an den Gliedmaßen</a>. Die Gewebebeschaffenheit kann weich und teigig wirken oder – bei fortgeschrittener Ausprägung – knotig und uneben. Schmerzen bei Druck oder längerem Stehen werden häufig berichtet und unterscheiden das Krankheitsbild von reinem Übergewicht. Das Gesamtgewicht beeinflusst das Erleben der Beschwerden, verursacht das Lipödem aber nicht. Häufig deutet eine familiäre Häufung auf eine genetische Beteiligung hin, auch wenn die genauen Mechanismen noch nicht abschließend geklärt sind.</p>
<h2>Diagnose: Klarheit schaffen</h2>
<h3>Typische Zeichen erkennen</h3>
<p>Die Diagnose erfolgt klinisch durch Anamnese, gezielte Untersuchung und Dokumentation. Auffällig sind die symmetrische Verteilung an Beinen und gegebenenfalls Armen, der charakteristische Druckschmerz sowie Hämatome schon bei geringer Belastung. Füße und Hände bleiben in der Regel ausgespart. Fotodokumentationen und – falls verfügbar – hochauflösender Ultraschall unterstützen die Einschätzung und die Verlaufskontrolle. Blutwerte liefern keine eindeutige Antwort zum Lipödem, können jedoch Begleiterkrankungen eingrenzen.</p>
<h3>Abgrenzung zu Adipositas und Lymphödem</h3>
<p>Wichtig ist die Trennung zu ähnlichen Zuständen. Bei Adipositas verteilt sich Fettgewebe proportionaler, Schmerzen und Druckempfindlichkeit stehen weniger im Vordergrund. Das Lymphödem zeigt oft ein positives Stemmer-Zeichen mit schwer abhebbarer Haut an Zehen oder Fingern. Mischbilder sind möglich, insbesondere wenn das Lymphsystem zusätzlich belastet wird. Die korrekte Zuordnung beeinflusst Versorgung, Nachsorge und die Erfolgsaussichten einzelner Behandlungsschritte.</p>
<h2>Alltag: Entlastung Schritt für Schritt</h2>
<h3>Kompression als tragende Säule</h3>
<p>Medizinische Kompressionsbekleidung gehört für viele Betroffene zum festen Alltag. Moderne Materialien sind atmungsaktiv, in unterschiedlichen Druckklassen verfügbar und können maßgefertigt angepasst werden. Richtig angepasst kann Kompression Schmerzen und Schweregefühl verringern und wird in der Versorgung häufig empfohlen. Eine fachkundige Vermessung sorgt dafür, dass Strümpfe und Hosen weder einschneiden noch rutschen und den Druck gleichmäßig verteilen. Saisonale Varianten erleichtern das Tragen in warmen Monaten und erhöhen die Akzeptanz.</p>
<h3>Bewegung, die gut tut</h3>
<p>Regelmäßige Bewegung unterstützt die Muskelpumpe, regt die Mikrozirkulation an und fördert Aktivität im Alltag. Gelenkschonende Formate wie Schwimmen, Aqua-Fitness, Radfahren oder zügiges Gehen sind für viele gut praktikabel. Ergänzend kann sanftes Krafttraining die muskuläre Stabilität rund um die Gelenke verbessern und die Belastbarkeit im Alltag unterstützen. Kurze Aktivitätsinseln über den Tag verteilen die Last oft günstiger als seltene, sehr intensive Einheiten. Passendes Schuhwerk und ein angenehmes Kompressionssetting erhöhen die Bereitschaft, Routinen beizubehalten.</p>
<h3>Hautpflege und Kleidung</h3>
<p>Kompression und Reibung können die Haut beanspruchen. Milde, rückfettende Pflege, sorgfältiges Abtrocknen und UV-Schutz können Hautirritationen vorbeugen. Flach gearbeitete Nähte und weiche, atmungsaktive Stoffe bei Alltagskleidung verringern Druckspitzen. Kurze Entstauungsrituale – etwa Hochlagern der Beine, sanfte Bewegungen im Sitzen und regelmäßiges Aufstehen – sind leicht integrierbar und werden häufig als wohltuend beschrieben.</p>
<h3>Mentaler Rückhalt</h3>
<p>Schmerzen, sichtbare Veränderungen und Unverständnis im Umfeld können belasten. Seriöse Informationen, Austausch in Selbsthilfegruppen und – falls gewünscht – psychologische Begleitung geben Stabilität. Ein realistisches, wohlwollendes Körperbild wirkt langfristig wie ein Puffer gegen Frustration und erleichtert dranzubleiben, wenn Routinen Zeit benötigen, um Wirkung zu entfalten.</p>
<h2>Therapie: Bausteine sinnvoll kombinieren</h2>
<h3>Konservative Behandlung</h3>
<p>Die konservative Behandlung umfasst Kompressionsversorgung, Bewegung, Hautpflege und – je nach Beschwerdelage – manuelle Lymphdrainage. Ziel ist die Verringerung von Schmerz, Spannungsgefühl und Schwellneigung sowie die Verbesserung der Alltagsfunktion. Manuelle Lymphdrainage kann Beschwerden vorübergehend lindern; der Effekt ist individuell unterschiedlich. Schmerzmanagement mit physikalischen Maßnahmen und – in Einzelfällen – medikamentöser Unterstützung kann ergänzen. <a href="https://gesund-vital-fit.net/die-basics-der-gesunden-ernaehrung/">Eine ausgewogene Ernährung</a> mit hohem Anteil an frischen, eiweiß- und ballaststoffreichen Lebensmitteln steht in Verbindung mit günstigen Effekten auf das Allgemeinbefinden; belastbare Nachweise unterscheiden sich je nach Maßnahme. Diese Bausteine ersetzen das Lipödem nicht, können aber spürbare Entlastung ermöglichen und bilden die Grundlage weiterer Entscheidungen.</p>
<h3>Chirurgische Verfahren</h3>
<p>Wenn die konservative Therapie trotz konsequenter Anwendung keine ausreichende Linderung bringt, wird in manchen Fällen eine Liposuktion erwogen. Moderne Techniken arbeiten meist im Tumeszenzverfahren, zunehmend auch wasserstrahlassistiert, um krankhaft verändertes Fettgewebe kontrolliert zu reduzieren. Ziel ist die Verringerung von Schmerzen und Schweregefühl sowie eine harmonischere Kontur. Ergebnisse variieren; ein Behandlungserfolg ist nicht garantiert. Die Entscheidung setzt eine gesicherte Diagnose, eine umfassende Aufklärung und die Auswahl eines erfahrenen, qualitätsorientierten Teams voraus. Häufig empfiehlt sich ein mehrstufiges Vorgehen, da größere Areale schonend nacheinander behandelt werden.</p>
<p>Neben medizinischen Fragen steht die wirtschaftliche Planung. Transparenz zu den <a href="https://gefaesspraxis-kusenack.de/blog/fettabsaugung-kosten/">Fettabsaugungs-Kosten</a> und zu den organisatorischen Rahmenbedingungen erleichtert die Vorbereitung, denn neben dem Eingriff selbst entstehen häufig Ausgaben für <a href="https://www.hansaplast.de/ratgeber/sport/kompressionskleidung">Kompressionskleidung</a>, Nachsorge, eventuelle Übernachtungen, Reisekosten und Ausfallzeiten. Je nach medizinischer Einordnung und individueller Situation werden Anträge bei Krankenkassen unterschiedlich gehandhabt; eine schriftliche Zusage vor Behandlungsbeginn schafft Klarheit.</p>
<h3>Nachsorge und Langzeitverlauf</h3>
<p>Nach einem operativen Eingriff benötigt das Gewebe Zeit zur Neuordnung. Schwellungen, Hämatome und Spannungsgefühle sind in den ersten Wochen üblich und bilden sich schrittweise zurück. Konsequente Kompression, behutsame Mobilisation, Lymphdrainage nach Absprache und ein strukturierter Kontrollplan fördern die Erholung. Langfristig zahlt sich die Fortführung bewährter Alltagsroutinen aus. Auch ohne Operation profitieren Betroffene häufig von konsequenter Kompression, regelmäßiger Bewegung und angepasster Hautpflege, ergänzt durch ärztliche Begleitung, die Veränderungen dokumentiert und das Vorgehen bei Bedarf anpasst.</p>
<h2>Wissenschaftliche Einordnung und Erwartungsmanagement</h2>
<p>Die Studienlage zum Lipödem wächst, bleibt jedoch heterogen. Für die konservative Behandlung liegen Hinweise auf Verbesserungen bei <a href="https://gesund-vital-fit.net/schmerztherapien-was-betroffene-wissen-sollten/">Schmerz</a>, Schweregefühl und Gehstrecke vor. Zur Liposuktion berichten zahlreiche Beobachtungsstudien über anhaltende Entlastung, teils über mehrere Jahre, wobei Studiendesigns und Nachbeobachtungszeiten variieren. Diese Unterschiede erklären, warum Einschätzungen im Detail auseinandergehen können. Umso hilfreicher ist ein nüchterner Blick auf erreichbare Ziele: weniger Schmerzen, bessere Beweglichkeit, längere Aktivitätsspannen und eine alltagstaugliche Silhouette. Übersteigerte Versprechen führen dagegen leicht zu Enttäuschungen.</p>
<p>Seriöse Einrichtungen setzen auf schrittweise Aufklärung, dokumentieren Ausgangsbefunde ausführlich, benennen mögliche Risiken und legen Nachsorgepläne offen. Dazu zählen Blutungs- und Infektionsrisiko, Sensibilitätsveränderungen, Unregelmäßigkeiten der Oberfläche sowie seltene Komplikationen. Ein erreichbares Team, klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Qualitätskriterien sind hilfreiche Wegweiser für eine sichere Versorgung.</p>
<h2>Praktische Orientierung im Behandlungsprozess</h2>
<p>Struktur bringt Ruhe in die Entscheidung. Nützlich sind vollständige Diagnoseunterlagen mit Fotos, eine passgenaue Kompressionsversorgung, ein realistischer Bewegungsplan und feste Termine für Verlaufskontrollen. Bei Überlegung einer Operation helfen <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/aerztliche-zweitmeinung-was-die-krankenkasse-zahlt-13493">eine Zweitmeinung</a>, eine transparente Kostenübersicht und ein Zeitplan für Arbeit, Familie und Nachsorge. Ein schlichtes Symptomtagebuch macht Veränderungen sichtbar und unterstützt das Gefühl, schrittweise wieder mehr Steuerung zu gewinnen. So entsteht ein roter Faden, der durch die einzelnen Schritte trägt und Anpassungen erleichtert, wenn sich der Alltag wandelt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Das Lipödem ist eine eigenständige Erkrankung mit wiederkehrendem Beschwerdeprofil und typischem Verteilungsmuster. Eine klare Diagnose beendet das Rätselraten und ermöglicht Entscheidungen auf solider Grundlage. Im Alltag erweisen sich Kompression, regelmäßige, gelenkschonende Bewegung, sorgfältige Hautpflege und verlässliche Nachsorge als tragfähig. Diese Maßnahmen können Schmerzen verringern, die Reichweite im täglichen Leben erhöhen und das Wohlbefinden stabilisieren. In ausgewählten Fällen kann eine fachkundig geplante Liposuktion zusätzliche Entlastung bringen; Ergebnisse sind individuell und nicht garantiert. Entscheidend bleibt ein realistischer Erwartungshorizont: Fortschritt zeigt sich oft in längeren beschwerdearmen Phasen, bequemeren Wegen durch den Tag und einem Körpergefühl, das weniger von Druck und Schwere bestimmt wird.</p>
<p>Werden medizinische Behandlung, verständliche Information und mentaler Rückhalt miteinander verbunden, entsteht Schritt für Schritt ein belastbares Gerüst für den Alltag. Nicht jede Maßnahme passt zu jeder Person, doch aus mehreren Bausteinen lässt sich ein individueller Weg formen, der langfristig trägt. Genau diese Mischung aus Klarheit, Kontinuität und behutsamer Anpassung macht den Unterschied und schafft die Grundlage für mehr Beweglichkeit, mehr Selbstsicherheit und spürbar mehr Lebensqualität.</p>
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		<title>Volkskrankheit auf dem Vormarsch: Was ist Diabetes?</title>
		<link>https://gesund-vital-fit.net/volkskrankheit-auf-dem-vormarsch-was-ist-diabetes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fusspflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 16:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sind die stillen Leidenden in unserer Gesellschaft, die Menschen mit Diabetes. Man sieht es ihnen von außen nicht an, und trotzdem leiden sie oft mehr als andere mit offensichtlicheren Krankheiten. Diabetes kann das gesamte <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/volkskrankheit-auf-dem-vormarsch-was-ist-diabetes/" title="Volkskrankheit auf dem Vormarsch: Was ist Diabetes?">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Sie sind die stillen Leidenden in unserer Gesellschaft, die Menschen mit Diabetes. Man sieht es ihnen von außen nicht an, und trotzdem leiden sie oft mehr als andere mit offensichtlicheren Krankheiten. Diabetes kann das gesamte Leben beeinflussen und verändern, und das nicht zum Guten. Zum Glück gibt es heute Möglichkeiten, mit Diabetes bzw. einem erhöhten Blutzuckerwert gut umzugehen. Das fängt bei den Möglichkeiten zur Diagnostik an und führt über bequeme und einfache Wege, dem Körper das lebensnotwendige Insulin zuzuführen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir haben in diesem Ratgeber die grundlegenden Informationen zum Thema Diabetes zusammengestellt.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Was ist Diabetes?</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Name Diabetes (wissenschaftlich korrekt: </span><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/diabetes/"><span style="font-weight: 400;">Diabetes mellitus</span></a><span style="font-weight: 400;">) bezeichnet eine chronische Stoffwechselerkrankung, die sich durch einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel bemerkbar macht. Aus diesem Grund spricht man häufig auch von der sogenannten Zuckerkrankheit oder kurz von „Zucker“. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen dieser Erkrankung: Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Diabetes Typ 2 ist wesentlich häufiger anzutreffen und wird auch als Altersdiabetes bezeichnet, da sie meist erst nach dem 30. Lebensjahr auftritt. Die auslösenden Faktoren können erblich bedingt sein, aber auch in Übergewicht, ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel begründet liegen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei der Diabetes Typ 1 dagegen (auch als „Jugenddiabetes“ bezeichnet) liegen die Ursachen stets in der Vererbung. Es handelt sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung, also eine Krankheitsform, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift. Dabei werden nach und nach die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Diabetes Typ 1 tritt bei den meisten Betroffenen schon in einem Alter von unter 20 Jahren auf.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Diabetes als Volkskrankheit</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Schätzungen zufolge leidet etwa 5 % der Weltbevölkerung unter einer Form von Diabetes mellitus. In Deutschland und anderen modernen westlichen Industrieländern liegt die Quote sogar noch höher, hierzulande zum Beispiel bei rund 8,3 %.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Experten erwarten für die nächsten Jahre eine Steigerung der Diabetes-Erkrankungen in Deutschland auf bis zu zehn Prozent. Die Gründe dafür liegen insbesondere in der ungesunden Ernährung bzw. einem Überangebot von Nahrungsmitteln, die </span><a href="https://gesund-vital-fit.net/zuckermythen-im-faktencheck/"><span style="font-weight: 400;">zu viel Fett und Zucker</span></a><span style="font-weight: 400;"> enthalten. Somit ist Diabetes innerhalb der letzten Jahrzehnte zu einer Volkskrankheit geworden, die jedes Jahr unzählige Millionen Euro an Kosten für die medizinische Behandlung verursacht. Dafür verantwortlich sind insbesondere die Folgeerkrankungen sowie Begleiterscheinungen einer Diabetes, darunter etwa Herzinfarkte oder auch Schlaganfälle.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Trotz dieser bedenklichen Entwicklung können auch positive Nachrichten im Zusammenhang mit der </span><a href="https://gesund-vital-fit.net/diabetes-im-alltag-nicht-immer-leicht/"><span style="font-weight: 400;">Entwicklung der Diabetes-Erkrankungen</span></a><span style="font-weight: 400;"> vermeldet werden. Die Medizin macht große Fortschritte und jeder einzelne Betroffene kann den Erfolg seiner Therapie durch verschiedene physische und psychische Maßnahmen beeinflussen. Welche Maßnahmen das sind, darüber kann ein Facharzt profunde Auskünfte geben.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Wie wird Diabetes festgestellt?</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Der richtige Ansprechpartner für einen Diabetes-Test ist zunächst der Hausarzt. Zur Diagnostik stehen ihm verschiedene Mittel zur Verfügung. Zum einen kann durch einen kleinen Pieks der Nüchternblutzucker gemessen werden. Dieser kann Auskunft darüber geben, wie am Vortag gegessene Nahrungsmittel verstoffwechselt werden konnten. Nur der Nüchternblutzucker alleine ist allerdings nicht aussagekräftig genug. Zum Diabetes-Test gehört zudem, dass beispielsweise ein und zwei Stunden nach einer Mahlzeit der Blutzuckerwert nochmals bestimmt wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Recht aussagekräftig ist der sogenannte OGTT, der orale Glukosetoleranztest. Hierbei wird zunächst der Nüchternwert bestimmt. Anschließend muss man innerhalb von etwa fünf Minuten eine vorgegebene Menge an Glukoselösung trinken. Nach einer Stunde und anschließend nochmals nach zwei Stunden wird dann der Zuckerwert gewonnen. So kann der Arzt sehen, wie die Bauchspeicheldrüse auf die Glukose reagiert. Ist der Diabetes-Test nicht eindeutig ausgefallen, kann man ihn wiederholen. Spätestens der zweite Test sollte dann einen eindeutigen Befund bringen. Sollte ein Diabetes diagnostiziert worden sein, ist ein Diabetologe der richtige Ansprechpartner. Viele Hausärzte haben sich aber auch im Bereich der Diabetologie entsprechend fortgebildet.</span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;">Tipp: In Notfallsituationen kann auch in der Apotheke der Zuckerwert bestimmt werden. Die Ergebnisse in der Gesamtschau interpretieren kann jedoch nur der Arzt, der den Patienten dauerhaft behandelt. Dies gilt ebenso, wenn der Blutzucker zuhause mit einem </span><a href="https://www.medisana.de/Gesundheitskontrolle/Blutzuckermessgeraete/"><span style="font-weight: 400;">Blutzuckermessgerät</span></a><span style="font-weight: 400;"> gemessen wird. Einen Diabetes-Test beim Arzt können diese Methoden aber nicht ersetzen.</span></p></blockquote>
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		<title>Volkskrankheit Rückenschmerzen: Was tun?</title>
		<link>https://gesund-vital-fit.net/volkskrankheit-rueckenschmerzen-was-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fusspflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2025 10:45:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückenschmerzen, ob temporär oder chronisch, sind die häufigste Befindlichkeitsstörung bei Menschen in den industrialisierten Ländern. Fast jeder klagt im Verlauf des Lebens einmal darüber, bei manchen werden diese Schmerzen chronisch. Aber was genau ist eigentlich <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/volkskrankheit-rueckenschmerzen-was-tun/" title="Volkskrankheit Rückenschmerzen: Was tun?">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Rückenschmerzen, ob temporär oder chronisch, sind die häufigste Befindlichkeitsstörung bei Menschen in den industrialisierten Ländern. Fast jeder klagt im Verlauf des Lebens einmal darüber, bei manchen werden diese Schmerzen chronisch. Aber was genau ist eigentlich darunter zu verstehen? Und wo sollte man zur Behandlung ansetzen?</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Unser Rücken</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Rücken ist ein hochkompliziertes und im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtiges Konstrukt: Die knöcherne Wirbelsäule als zentrale Achse, durch die das Rückenmark verläuft (ein Bündel von Nervenfasern, die an bestimmten Stellen austreten und sich im Körper verzweigen), wird von Bändern und Sehnen zusammengehalten und von einer in mehreren Schichten gelagerten Muskulatur stabilisiert und bewegt. Dieser faszinierende Aufbau ist für Bewegung ausgelegt, aber nicht für Dauerhaltungen – und er ist natürlich in allen seinen Teilen störanfällig, was sich als Rückenschmerzen äußern kann, welche sich zu chronische Rückenschmerzen entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Was sind überhaupt Rückenschmerzen?</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">„Rückenschmerzen“ ist ein medizinisch ungenauer Begriff, mit dem Beschwerden meist im unteren Abschnitt des Rückens bezeichnet werden. Es ist ein beschreibender Begriff, der nichts über die Ursachen aussagt, ebenso wie die Ausdrücke „Kreuzschmerzen“, „Lumbago“, „</span><a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/ischialgie-chirurgische-therapie-ist-bei-persistierender-ischialgie-der-konservativen-ueberlegen-5e1c2d98-45bd-4e72-83ab-6afcfa65bd8e"><span style="font-weight: 400;">Ischiassyndrom</span></a><span style="font-weight: 400;">“ oder „Zervikobrachialsyndrom“.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es wird dabei zwischen „akuten“ und „chronischen“ Schmerzen unterschieden. Als „akut“ bezeichnet man einen plötzlich auftretenden, aber vorübergehenden Schmerz, wie stark der auch sein mag. Schmerzen zeigen eine Störung im Körper an, die für gewöhnlich nach einer bestimmten Zeit ausheilt. Wenn ein Schmerz jedoch länger anhält als für diesen Heilungsprozess normal ist, spricht man von einem „chronischen“ Schmerz.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Kreuzschmerzen“ meinen einen Schmerz im unteren Rücken, d.h. in etwa von der Taille abwärts bis zum Kreuzbein. Dort kann er ein- oder beidseitig auftreten, fühlt sich dumpf und drückend an und strahlt oft in Bein und Leiste aus. Oft handelt es sich um einen Ermüdungsschmerz oder eine Reaktion auf eine Zerrung, eine Wirbelblockade oder ein Wirbelgleiten oder eine Reizung von Nervenwurzeln. Die Behandlung ist meist langwierig und kann lange Abwesenheitszeiträume vom Arbeitsplatz einschließen, woraufhin die Wiedereingliederung schwierig werden kann. Hier kann eine </span><a href="https://www.gesundheitsmanagement24.de/analysen/betriebliches-eingliederungsmanagement/"><span style="font-weight: 400;">BEM Beratung</span></a><span style="font-weight: 400;"> hilfreich sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Lumbago“ oder „Lumbalgie“ ist auch als „Hexenschuss“ bekannt. Es ist ein überwiegend plötzlich einsetzender, stechender Schmerz im Lendenbereich, der in den oberen Rücken ausstrahlen kann. Die Muskeln weisen einen Hartspann auf, die Dornfortsätze der Wirbelsäule sind druckschmerzhaft. Das „Ischiassyndrom“ geht, wie der Name sagt, auf eine Reizung des Ischiasnerven oder seiner Wurzeln zurück. Es kann akut auftreten und auch chronisch werden, die </span><a href="https://gesund-vital-fit.net/schmerzen-in-der-leiste-was-tun/"><span style="font-weight: 400;">Schmerzen</span></a><span style="font-weight: 400;"> strahlen in ein Bein und u. U. bis in den Fuß aus.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Chronische Rückenschmerzen: Nicht hinnehmen, sondern aktiv werden!</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Hat man das Pech, an chronischen Rückenschmerzen zu leiden, so sollte man dennoch nicht verzweifeln. Es gibt verschiedene Methoden, um das Übel chronische Rückenschmerzen wieder aus der Welt zu schaffen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn Rückenschmerzen sich normalerweise nach 4 – 6 Wochen von allein legen, ist das für die Betroffenen ein schwacher Trost: Es tut weh, es schränkt im Alltag ein und man möchte, dass es aufhört. Aber, was tun?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer zum ersten Mal einen „Hexenschuss“ erlebt, reagiert vielleicht mit einer Mischung aus Erschrecken und Erstaunen und ist ein wenig hilflos, während die alten Hasen in Sachen Rückenschmerz wahrscheinlich ihre erprobten Mittel haben, um der Sache einigermaßen Herr zu werden. Eines ist sicher: Nichts tun, auf der Couch bleiben und sich dem Schmerz ausliefern, ist nicht das Mittel der Wahl! Ratsamer ist dagegen ein Drei-Schritt, z.B.: Verstehen, lindern, vorbeugen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade bei anhaltenden oder in kurzen Abständen immer wiederkehrenden – also chronischen – Rückenschmerzen kann es hilfreich sein, zu verstehen, woher sie kommen. Dabei kann z.B. der Arzt helfen, indem er oder sie herausfindet, ob im Körper erkennbare Veränderungen vorliegen und die Schmerzen auslösen. Oft genug ist von medizinischer Seite aber wenig Aufschlussreiches zu hören, und nicht immer liefert ein Befund auch eine Erklärung für die Beschwerden. Betroffene sollten daher überlegen, welchem Stress sie im Alltag ausgesetzt sind (der kann ja zuträglich, aber auch abträglich sein) und welche Alternativen es gibt – angefangen bei </span><a href="https://gesund-vital-fit.net/hoehenverstellbare-schreibtische-gegen-rueckenschmerzen/"><span style="font-weight: 400;">Verbesserungen am Arbeitsplatz</span></a><span style="font-weight: 400;"> über das Freizeitverhalten bis zur Gestaltung des Privatlebens.</span></p>
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		<title>Die Basics der gesunden Ernährung</title>
		<link>https://gesund-vital-fit.net/die-basics-der-gesunden-ernaehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fusspflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 07:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vitamine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass eine gesunde und vollwertige Ernährung dem Körper gut tut und sogar unser Leben verlängert, weiß wohl jeder. Doch warum ernähren sich die Menschen dann so einseitig, ungesund und unausgewogen? Unwissen, Bequemlichkeit, veränderte Lebensgewohnheiten unserer <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/die-basics-der-gesunden-ernaehrung/" title="Die Basics der gesunden Ernährung">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass eine gesunde und vollwertige Ernährung dem Körper gut tut und sogar unser Leben verlängert, weiß wohl jeder. Doch warum ernähren sich die Menschen dann so einseitig, ungesund und unausgewogen?</p>
<p>Unwissen, Bequemlichkeit, veränderte Lebensgewohnheiten unserer Zeit – all diese Faktoren spielen hier eine Rolle. Sicherlich hat auch Ihnen der Hausarzt diesbezüglich schon einmal ins Gewissen geredet und Sie dazu angehalten, sich zukünftig etwas gesünder und vollwertiger zu ernähren. Immerhin werden ein Großteil der sogenannten Zivilisationskrankheiten sowie viele andere Leiden durch falsche Ernährungsgewohnheiten ausgelöst. Dazu gehören Diabetes, <a href="https://gesund-vital-fit.net/bluthochdruck/">Bluthochdruck</a>, Arterienverkalkung sowie sämtliche weiteren Krankheiten, die durch diese Symptome ausgelöst werden, zum Beispiel Krebs oder <a href="https://gesund-vital-fit.net/organdysfunktionen-vorbeugen-mit-der-richtigen-ernaehrung/">Herz-Kreislaufprobleme</a>.</p>
<p>Damit dies nicht passiert, haben wir nachfolgend die wichtigsten Tipps für eine gesunde und ausgewogene Ernährung zusammengestellt:</p>
<h2>Weniger Salz essen!</h2>
<p>Unser Körper braucht Salz in geringen Mengen zum Überleben. Wenn er allerdings zu viel davon bekommt, kann dies zu Bluthochdruck und Nierenproblemen führen. Daher sollte der Salzkonsum im Rahmen der durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Mengen gehalten werden. Wem Elektrolyte fehlen, kann diese auch z. B. durch eine <a href="https://www.eller-kellermann.de/infusionstherapien/">Infusionstherapie</a> zuführen, statt ständig zum Salzstreuer zu greifen.</p>
<h2>Kochen Sie nach Möglichkeit immer frisch</h2>
<p>Bei Fertignahrung sind Sie der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe durch die Industrie komplett ausgeliefert. Besser ist es daher, immer selbst mit frischen Zutaten zu kochen. Hier können die Menge der Gewürze, der Fette etc. vollkommen selbstständig bestimmt werden.</p>
<h2>Obst und Gemüse immer in reifem Zustand essen</h2>
<p>Es ist eine Unsitte in der modernen westlichen Welt geworden, Obst und Gemüse oft in unreifem Zustand auszuliefern und an den Verbraucher zu verkaufen. Dies resultiert daher, dass überreife Produkte vom Verbraucher in der Regel nicht mehr angenommen werden, was den Produzenten und Händlern entsprechende Umsatzeinbußen beschert. Daher verkauft man lieber Obst und Gemüse in unreifem Zustand, als das beschriebene Risiko einzugehen. Allerdings ist unreife Nahrung für den Organismus sehr viel schwerer zu verarbeiten. Es sollte daher darauf geachtet werden, nur reife Früchte und Gemüsesorten zu konsumieren.</p>
<h2>Viel trinken ist extrem wichtig</h2>
<p>Jeder sollte mindestens 1,5 Liter, besser aber 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, im Sommer bei großer Hitze entsprechend mehr. Wichtig ist, nicht irgendetwas zu trinken. Das gesündeste Getränk ist immer noch Wasser, möglichst ohne Kohlensäure. Aber auch ungesüßte Tees und Fruchtsäfte sind sehr gesund. Gezuckerte Getränke, Kaffee und Alkohol dagegen sollten in möglichst geringen Mengen genossen werden.</p>
<h2>Essensfallen entlarven</h2>
<p>Wir essen zu schnell, zu viel und zu einseitig. Oftmals sind uns die falschen Ernährungsgewohnheiten jedoch schon so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir sie gar nicht mehr bemerken. Sie sollten daher in Zukunft verstärkt darauf achten, sogenannte Essensfallen zu entlarven. Eine dieser <a href="https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/sieben-essensfallen-vermeidet-11415560.html">Essensfallen</a> kann beispielsweise das Knabbern abends vor dem Fernseher sein. Gedankenverloren werden Chipstüten oder Schokoladentafeln geöffnet, und ehe Sie sich versehen, sind diese schon geleert. Das ist die klassische Essensfalle. Man bekommt gar nicht mit, in welchem Tempo und wie viel man nebenbei an Süßigkeiten und Knabbereien zu sich nimmt. Aber auch die regelmäßige Zwischenmahlzeit im Fast-Food-Restaurant kann eine solche Essensfalle sein. Lässt sie sich nicht reduzieren oder durch gesündere Nahrungsmittel ersetzen? Wer sich immer wieder solche Fragen stellt, wird automatisch zu einer gesünderen Ernährung finden</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Schlüssel zu einer gesünderen Ernährung ist, ein paar falsche Gewohnheiten dauerhaft durch bessere zu ersetzen. Dazu müssen diese Gewohnheiten zunächst einmal erkannt werden. Ist dies geschafft, kommt es einzig und allein auf Ihre Durchhaltekraft und Disziplin an. Stellen Sie sich das gewünschte Ziel immer wieder als bereits erreicht vor. Sehen Sie vor Ihrem inneren Auge den Traumkörper und malen Sie sich in den schönsten Farben aus, wie Ihr Arzt Ihnen eine perfekte Gesundheit bescheinigt. Das wird zusätzliche Motivation geben und dabei helfen, die neuen Gewohnheiten in Fleisch und Blut übergehen zu lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gesund-vital-fit.net/die-basics-der-gesunden-ernaehrung/">Die Basics der gesunden Ernährung</a> erschien zuerst auf <a href="https://gesund-vital-fit.net">Gesund-Vital-Fit</a>.</p>
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		<title>Darum ist professionelle Zahnprophylaxe so wichtig</title>
		<link>https://gesund-vital-fit.net/darum-ist-professionelle-zahnprophylaxe-so-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fusspflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 09:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gesund-vital-fit.net/?p=1866</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz des Umstands, dass es eine große Anzahl von Zahnärzten gibt, versäumen es immer noch viele Menschen in Deutschland, ihrer regelmäßigen Zahnprophylaxe und anderen Zahnbehandlungen nachzukommen. Manchmal ist es Bequemlichkeit, manchmal aber einfach Angst vor <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/darum-ist-professionelle-zahnprophylaxe-so-wichtig/" title="Darum ist professionelle Zahnprophylaxe so wichtig">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gesund-vital-fit.net/darum-ist-professionelle-zahnprophylaxe-so-wichtig/">Darum ist professionelle Zahnprophylaxe so wichtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://gesund-vital-fit.net">Gesund-Vital-Fit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz des Umstands, dass es eine große Anzahl von Zahnärzten gibt, versäumen es immer noch viele Menschen in Deutschland, ihrer regelmäßigen Zahnprophylaxe und anderen Zahnbehandlungen nachzukommen. Manchmal ist es Bequemlichkeit, manchmal aber einfach Angst vor der Behandlung. Damit die Behandlung regelmäßig durchgeführt wird, bieten viele Zahnärzte den Service an, die Patienten bei Fälligkeit anzurufen und an den Termin zu erinnern. Allerdings muss der Patient hierfür zuvor schriftlich seine Zustimmung geben.</p>
<p>Warum die Prophylaxe so wichtig ist und sich nicht nur auf die Zähne beschränken sollte, erfahren Sie in diesem Ratgeber.</p>
<h2>Wissenswertes zur Zahnprophylaxe</h2>
<p>Zur Prophylaxe ist ganz besonders die <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/professionelle-zahnreinigung-pzr-das-sollten-sie-darueber-wissen-34223">professionelle Zahnreinigung</a> wichtig. Zahnärzte empfehlen, diese mindestens einmal im Jahr durchzuführen. Bevor damit begonnen werden kann, muss das Gebiss des Patienten gründlich untersucht werden. Die Behandlung selber führt in der Regel ausgebildetes Fachpersonal in der Praxis durch. Die Beläge werden vom Personal mittels Ultraschall, Wasser- und Luftstrahlgeräten und auch mit Hilfe von Zahnseide entfernt. Nachdem alle Ablagerungen entfernt sind, werden die Zähne poliert und mit einem besonderen Lack überzogen. Dieser Lack enthält normalerweise Fluorid, der die Zähne zusätzlich vor den Angriff von Bakterien schützt.</p>
<p>Die Behandlung beugt vor allem der Parodontose vor. An dieser bakteriellen Entzündung der Mundhöhle leiden zwei von drei Erwachsenen im Laufe ihres Lebens. Besonders tückisch ist diese Erkrankung, weil sie normalerweise schmerzlos verläuft. Erst merken die Patienten erst nach Jahren, dass sie daran erkrankt sind. Leider ist es dann meist schon zu spät und oft kommt es dann zu einem Zahnverlust. Die Bakterien könne zwar durch die köpereigene Abwehr gut bekämpft werden, doch wenn der Körper geschwächt ist, vermehren sich die Kleinstlebewesen ungehemmt. Aus diesem Grund sind Menschen, die unter starken körperlichen Belastungen leiden und deren Immunsystem geschwächt ist, ganz besonders betroffen. Zu diesen Menschen gehören zum Beispiel Schwangere und Menschen mit Diabetes.</p>
<p>Obwohl die Zahnprophylaxe sehr wichtig ist, wird sie von den gesetzlichen Krankenkassen normalerweise nicht übernommen. Viele private Krankenkassen bezahlen allerdings die Behandlung. Die meisten <a href="https://gesund-vital-fit.net/implantologie/">Zahnärzte</a> führen diese Behandlung durch, müssen es aber mit den Patienten privat abrechnen. Hier lohnt es sich, die einzelnen Zahnärzte zu vergleichen. Die Preise sind oft sehr unterschiedlich und manchmal auch die Methoden, die zum Einsatz kommen. Gleiches gilt übrigens auch für kiefernorthopädische Leistungen und Prophylaxe-Maßnahmen – auch hier sollte zunächst geklärt werden, wie die <a href="https://meinebfs.de/mediziner/kfo/">Abrechnung der KFO</a> (Kiefernorthopädie) erfolgt.</p>
<h2>Viele Leistungen über die Prophylaxe hinaus</h2>
<p>Über professionelle Zahnreinigung und Co. bieten Zahnärzte viele weitere Leistungen an, z. B. im Bereich der Implantologie. Ein fehlender Zahn ist vor allem im Bereich der Schneidezähne ein Problem. Während bei den Backenzähnen normalerweise die angrenzenden Zähne die Aufgaben eines fehlenden Zahns mit übernehmen können, ist es bei den Vorderzähnen oft auch ein ästhetisches Problem. Deshalb sollten fehlende Zähne möglichst schnell ersetzt werden. Leider übernehmen die Krankenkassen meist nur einen Teil der Kosten, so dass es sich durchaus lohnt, die verschiedenen Angebote zu vergleichen.</p>
<p>Ein Implantat besteht normalerweise aus Titan, ein Material, das gut mit dem Körper harmoniert. Allergien kommen deshalb sehr selten vor. Nachdem das Implantat in die Zahnlücke eingesetzt wurde, kommt darauf eine Krone. Diese wird außerdem oft eingesetzt, wenn der Zahn stark beschädigt ist und die Behandlung mit einer Füllung nicht mehr ausreicht. Zunächst muss der Zahn gut vorbereitet werden. Diese Sitzung dauert am längsten. Es wird ein <a href="https://gesund-vital-fit.net/zahnmedizin-kombination-aus-fachwissen-und-technischem-know-how/">Abdruck vom Kiefer</a> gemacht und ein Provisorium erstellt. Dieses schützt den Zahn, bis die Krone endgültig eingesetzt wird. Statt eines Implantats wird sehr oft auch eine Brücke gesetzt, diese wird an den benachbarten Zähnen befestigt.</p>
<h2>Gute Beratung ist notwendig</h2>
<p>Zunächst sollte sich der Patient gründlich beraten lassen. Es geht zunächst darum, welche Art von Prophylaxe oder Zahnersatz überhaupt nötig ist. Natürlich muss auch über die Kosten gesprochen werden. Zunächst erstellt der Zahnarzt einen Kostenvoranschlag &#8211; so weiß der Patient sehr genau, welche Kosten auf ihn zukommen.</p>
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		<title>Volkskrankheit chronische Schmerzen</title>
		<link>https://gesund-vital-fit.net/volkskrankheit-chronische-schmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fusspflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 14:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Schmerzen länger als sechs Monate anhalten, spricht man von chronischen Schmerzen. Manche Ärzte sehen diesen Zustand bereits nach drei Monaten erreicht. Wie verbreitet dieses Leiden inzwischen ist und welche Probleme es bei der Behandlung <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/volkskrankheit-chronische-schmerzen/" title="Volkskrankheit chronische Schmerzen">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Schmerzen länger als sechs Monate anhalten, spricht man von chronischen Schmerzen. Manche Ärzte sehen diesen Zustand bereits nach drei Monaten erreicht. Wie verbreitet dieses Leiden inzwischen ist und welche Probleme es bei der Behandlung gibt, erfahren Sie hier.</p>
<p>Eine Studie zeigt, dass rund 20 Prozent aller Europäer chronische Schmerzen haben – und sich mit ihrem Leiden von Medizinern alleine gelassen fühlen. Vor allem praktische Ärzte kümmern sich nach Angaben der Befragten zu wenig um das Problem der dauerhaften Schmerzen. Die Folge: Viele der chronisch Geplagten setzen auf Selbstmedikation. Wie aus der Studie hervorgeht, beeinträchtigen chronische Schmerzen nicht nur das körperliche Wohl: 40 Prozent der Probanden sagten, ihre tägliche Routine sei durch das Leiden stark negativ beeinflusst und auch das Sozialleben leide.</p>
<h2>Veränderungen im Schmerzempfinden</h2>
<p>Die Einstellung zu <a href="https://gesund-vital-fit.net/schmerzen-in-der-leiste-was-tun/hilfe-bei-schmerzen-in-der-leiste/">Schmerzen</a> hat sich im Laufe der letzten Jahrhunderte entscheidend gewandelt. Während im Mittelalter das Ertragen von Schmerzen oft als Nähe zum Schicksal Jesus Christi erlebt und vom Umfeld gewürdigt wurde und somit das Erdulden von Schmerzen eine ehrenvolle und von Gott auferlegte Bürde war, änderte sich diese Ansicht im Rahmen der Aufklärung und der folgenden Jahrhunderte bis hin zur heutigen Einstellung. Heute herrscht die Einstellung vor, dass Schmerzen, die über ein gewisses Maß hinausgehen und die vor allen Dingen einen gewissen zeitlichen Rahmen überschreiten, eine Art Fehlfunktion des menschlichen Nervensystems und damit eine zu korrigierende Krankheit darstellen.</p>
<p>Die Behandlung akuter Schmerzen stellt heute ein gut beherrschbares Problem dar, da die zur Verfügung stehenden Schmerzmedikamente in der Regel gut wirksam sind. Bei sehr starken Schmerzen, wie beispielsweise nach einer Operation, kommen häufig auch morphinähnliche Medikamente erfolgreich zum Einsatz.</p>
<p>Ein Problem stellen hingegen chronische Schmerzen dar. Doch wie definieren sich diese Schmerzen überhaupt? Die „Internationalen Gesellschaft zum Studium von Schmerzen“ (IASP) folgende Definition für den Begriff Schmerzen festgelegt:</p>
<p>„Schmerzen sind ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit aktuellen oder potentiellen Gewebsschädigungen verknüpft ist oder mit Begriffen solcher Schädigungen beschrieben wird.“ Diese Definition berücksichtigt die Beobachtung, dass es bei chronischen Schmerzen häufig zu einer Entkopplung der Schmerzen von der Gewebsschädigung kommt bzw. es keine nachweisbare primäre Gewebsschädigung gibt. Neuere Daten weisen darauf hin, dass rund 12 Millionen Bundesbürger in ihrem Leben zumindest vorübergehend unter einer Schmerzstörung leiden.</p>
<h2>Die Schmerzstörung</h2>
<p>Was Schmerzen sind, kann man sich nun also vorstellen &#8211; was aber ist unter einer Störung zu verstehen? Der Begriff Störung soll einen beobachtbaren <a href="https://gesund-vital-fit.net/eine-demenz-fruehzeitig-erkennen/">Komplex von Symptomen</a> oder Verhaltensauffälligkeiten anzeigen, der immer auf der individuellen und oft auch auf der zwischenmenschlich-sozialen Ebene mit Belastung und Beeinträchtigung von Funktionen verbunden ist. Dominieren medizinisch unerklärbare, chronische Schmerzen das klinische Bild eines Patienten, so wird ihnen innerhalb der Gruppe der Störungen ein eigener diagnostischer Status als Schmerzstörung zugeteilt. Die Bezeichnung Schmerzstörungen dient also als Oberbegriff für eine Gruppe von Personen, bei denen medizinisch unklare körperliche Symptome im Vordergrund der klinischen Symptomatik stehen.</p>
<h2>Wie können chronische Schmerzen behandelt werden?</h2>
<p>Die Behandlung chronischer Schmerzen wirft auch heute noch erhebliche diagnostische, sozialmedizinische und therapeutische Probleme auf. Typisch ist auf körperlicher Ebene die schmerzbedingte Zunahme der Bewegungsarmut, das Einnehmen von Schonhaltungen mit entsprechenden Fehlbelastungen der Gelenke und muskulären Strukturen sowie die Durchführung von nicht indizierten operativen Eingriffen. Oft weichen Betroffene in diesem Zusammenhang auf alternative Behandlungen aus, indem sie beispielsweise <a href="https://www.cbdblume.de/">CBD kaufen</a> und <a href="https://www.lzg.nrw.de/pharmazie/projekt_beratung/selbstmedikation/index.html">sich selbst behandeln</a>. Aber auch von Seiten der Schulmedizin wurde in den letzten Jahren aufgerüstet.</p>
<p>Aufgrund der komplexen Problematik entstand in der Vergangenheit zunehmend das Bedürfnis nach einer zusätzlichen Qualifikation zur Betreuung von chronischen Schmerzpatienten. Daher wurde von der Bundesärztekammer in Deutschland die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ eingeführt. Diese Zusatzqualifikation kann von patientenorientierten Fachärzten erworben werden und setzt eine 80-stündige standardisierte theoretische Weiterbildung sowie die hauptamtliche ganztägige Arbeit in einem Ausbildungszentrum für „Spezielle Schmerztherapie“ für mindestens ein Jahr voraus. Die Zusatzbezeichnung wird dann nach einer mündlichen Prüfung seitens der Landesärztekammer vergeben.</p>
<p>Patienten können somit gezielt nach einem Facharzt mit Zusatzqualifikation im Bereich „Spezielle Schmerztherapie“ suchen und sich hier kompetente Hilfe holen.</p>
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		<title>Zu niedriger Blutdruck: Regelmäßiges Messen ist besonders wichtig!</title>
		<link>https://gesund-vital-fit.net/zu-niedriger-blutdruck-regelmaessiges-messen-ist-besonders-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fusspflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 07:36:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit einem veränderten Blutdruck wird in den Medien fast immer nur auf den zu hohen Blutdruck eingegangen, nur ganz vereinzelt auf einen zu niedrigen Wert. Dabei kann auch Letzterer ernsthafte gesundheitliche Folgen mit <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/zu-niedriger-blutdruck-regelmaessiges-messen-ist-besonders-wichtig/" title="Zu niedriger Blutdruck: Regelmäßiges Messen ist besonders wichtig!">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit einem veränderten Blutdruck wird in den Medien fast immer nur auf den zu hohen Blutdruck eingegangen, nur ganz vereinzelt auf einen zu niedrigen Wert. Dabei kann auch Letzterer ernsthafte gesundheitliche Folgen mit sich bringen – wenn auch nicht ganz so gefährliche. Welche dies sind und warum das regelmäßige Messen des Blutdrucks so wichtig ist, all das erfahren Sie hier.</p>
<h2>Ist mein Blutdruck normal?</h2>
<p>Ein nicht innerhalb der Normgrenze befindlicher Blutdruck kann sich in zwei verschiedenen Formen ausdrücken: als <a href="https://gesund-vital-fit.net/bluthochdruck/">Hypertonie</a> und Hypotonie. Erstgenannter Fachbegriff steht für einen erhöhten bzw. zu hohen Blutdruck, der dauerhaft über der Grenze von 140/90 mmHg liegt. Hypotonie dagegen bezeichnet den zu niedrigen Blutdruck. Er liegt immer dann vor, wenn der systolische Druck unter den Wert von 110 mmHg sinkt und dort länger verbleibt.</p>
<p>Im Gegensatz zu einer Hypertonie wird <a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/niedriger-blutdruck-harmlos-oder-bedenklich">der zu niedrige Blutdruck</a> &#8211; also die Hypotonie &#8211; von Medizinern als vergleichsweise ungefährlich eingestuft. Viele Menschen leiden ihr ganzes Leben lang unter einem niedrigen Blutdruck und tun nichts dagegen. Und das, obwohl die Auswirkungen durchaus unangenehm sein können. Im Gegensatz zum zu hohen Blutdruck besteht hierbei in der Regel nicht die Gefahr von ernsthaften Schäden am Herz-Kreislaufsystem, zum Beispiel in Form von Schlaganfällen oder Herzinfarkten.</p>
<p>Der zu niedrige Blutdruck macht sich meist durch eine geringe allgemeine Leistungsfähigkeit, durch ständige Müdigkeit und durch Kreislaufprobleme bemerkbar. Insbesondere im Sommer leiden Menschen mit Hypotonie unter Schwindel und Schwächeanfällen, oft haben sie Probleme, ihre Arbeit ordnungsgemäß zu verrichten.</p>
<p>Die Ursachen des niedrigen Blutdrucks können verschiedener Natur sein. Oft ist es ein Missverhältnis zwischen Gefäßvolumen und dem Volumen des im Körper zirkulierenden Blutes, welches für den niedrigen Blutdruck sorgt. Auch ein zu geringer Widerstand der Gefäße oder der ebenfalls zu geringe Rückstrom des Blutes zum Herzen können den niedrigen Blutdruck bedingen.</p>
<h2>Was tun gegen zu niedrigen Blutdruck?</h2>
<p>Menschen mit Hypotonie fühlen sich <a href="https://gesund-vital-fit.net/warum-die-meisten-jungen-aerzte-eine-bestehende-praxis-uebernehmen/">von der Schulmedizin</a> oftmals nicht ernst genug genommen. Sie vermissen klare Empfehlungen, wie sie dem niedrigen Blutdruck entgegenwirken und somit die Auswirkungen reduzieren können.</p>
<p>Um geeignete Gegenmaßnahmen zu nennen, muss zunächst festgestellt werden, um welche Form der Hypotonie sich handelt. Hierbei ist grundsätzlich zwischen der orthostatischen und der essenziellen Hypotonie zu unterscheiden. Erstgenannte macht sich immer dann bemerkbar, wenn der Betroffene seine Körperhaltung verändert, also zum Beispiel vom Liegen in die sitzende oder aufrechte Körperhaltung wechselt. Dabei fällt der Blutdruck plötzlich ab und es kommt zu den genannten Reaktionen.</p>
<p>In den meisten Fällen liegt allerdings die sogenannte essenzielle Hypotonie vor. In diesem Fall können die körperlichen Reaktionen auf den abfallenden Blutdruck jederzeit und ohne Vorwarnung auftreten, die Ursache dafür lässt sich nicht genau eingrenzen. Menschen mit essenzieller Hypotonie leiden außerdem unter häufigen Kopfschmerzen, kalten Extremitäten und Konzentrationsschwächen.</p>
<p>Ist die Form der Hypertonie geklärt, so gilt es, medizinisch festzustellen, ob eine Erkrankung der Auslöser des zu niedrigen Blutdrucks sein kann. Dafür wird in der Regel ein großes Blutbild angefertigt. Liegt eine solche Erkrankung nicht vor, so werden meist folgende Therapiemaßnahmen vorgeschlagen, die der Betroffene selbst durchführen kann:</p>
<h3>Umstellung der Ernährung</h3>
<p>Menschen mit zu niedrigem Blutdruck trinken oft zu wenig. Sie sollten daher die Flüssigkeitszufuhr erhöhen. Obendrein können sie vermehrt Kochsalz in ihrer Ernährung einsetzen, dadurch steigt langfristig der Blutdruck.</p>
<h3>Wechselduschen</h3>
<p>Auch Wechselduschen sind bekannt dafür, der Blutdruck anzuregen und &#8211; bei regelmäßiger Anwendung &#8211; zu steigern.</p>
<h3>Sportliche Betätigung</h3>
<p>Zusätzlich zu den Wechselduschen und der veränderten Ernährung kann <a href="https://gesund-vital-fit.net/regelmaessiger-sport-beugt-krankheiten-vor/">ein spezielles Sportprogramm</a> absolviert werden, das darauf abzielt, die Blutzirkulation im Körper zu verbessern.</p>
<p>Während für die Hypertonie zahlreiche Medikamente, sogenannte Blutdrucksenker, erhältlich sind, können Menschen mit zu niedrigem Blutdruck nicht auf solche Hilfsmittel zurückgreifen. In den meisten Fällen reichen aber die hier genannten Gegenmaßnahmen aus, um die Auswirkungen des zu niedrigen Blutdrucks langfristig einzudämmen und diesen wieder in einen normalen Bereich zu bringen.</p>
<h2>Wichtig: Regelmäßig Blutdruck messen!</h2>
<p>Dank moderner <a href="https://www.medisana.de/Gesundheitskontrolle/Blutdruckmessgeraete/">Blutdruckmessgeräte</a> ist es heute überhaupt kein Problem mehr, den Blutdruck mehrmals täglich zu messen. Gerade Patienten mit zu niedrigem Blutdruck sollten hiervon Gebrauch machen, um herauszufinden, wie sich der Blutdruck über den Tag verteilt verändert (höhere und niedrigere Phasen). Danach können Sie dann gezielt Ihren Tag ausrichten, Aktivitäten planen oder auch zielgerichtet Medikamente einnehmen bzw. den persönlichen Speiseplan ausrichten. So hilft das Messen des Blutdrucks, besser mit einer Hypotonie umgehen zu können.</p>
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		<title>Tipps und Hilfe bei Inkontinenz</title>
		<link>https://gesund-vital-fit.net/tipps-und-hilfe-bei-inkontinenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fusspflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2024 10:51:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist kaum zu glauben, aber unter Inkontinenz und Blasenschwäche leiden in Deutschland mehrere Millionen Menschen. Oft wird diese Erkrankung als Alters- oder Frauenkrankheit angesehen, doch Inkontinenz kann in jedem Alter auftreten. Auch Männer und <a class="mh-excerpt-more" href="https://gesund-vital-fit.net/tipps-und-hilfe-bei-inkontinenz/" title="Tipps und Hilfe bei Inkontinenz">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kaum zu glauben, aber unter Inkontinenz und Blasenschwäche leiden in Deutschland mehrere Millionen Menschen. Oft wird diese Erkrankung als Alters- oder Frauenkrankheit angesehen, doch Inkontinenz kann <a href="https://gesund-vital-fit.net/leben-im-alter-angenehmer-gestalten/">in jedem Alter</a> auftreten. Auch Männer und Kinder können davon betroffen sein. Immer jedoch ist Inkontinenz ein Leiden, das die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränkt. Je nach Ursache gibt es heute vielfältige Möglichkeiten, die Beschwerden bei Inkontinenz zu mildern und die Lebensqualität der Betroffenen wieder deutlich zu verbessern, von der einfachen <a href="https://parahealth.de/produkt-kategorie/pflegebedarf/inkontinenz/inkontinenzunterlagen/">Inkontinenzunterlage</a> bis zur Operation. Wir geben wertvolle Tipps zu diesem Thema.</p>
<h2>Formen der Inkontinenz</h2>
<p>Eine Inkontinenz kann verschiedene Formen haben. Diese Inkontinenzformen unterscheiden sich beispielsweise durch die Stärke der Ausprägung der Symptome. In manchen Fällen ist eine genaue Klassifizierung nicht leicht. Im Folgenden stellen wir die verbreitetsten Formen einer Inkontinenz etwas näher vor:</p>
<h3>Belastungsinkontinenz</h3>
<p>Rund 80 % der Betroffenen leiden unter dieser bei Frauen <a href="https://www.uniklinikum-jena.de/urologie/Informationen+f%C3%BCr+Patienten/Krankheitsbilder/Inkontinenz.html">am häufigsten auftretenden Inkontinenzform</a>. Die Belastungsinkontinenz wird auch Stressinkontinenz genannt. Oft tritt der Harnverlust bei leichter körperlicher Beanspruchung auf, z. B. beim Lachen, Husten, Niesen oder schwerem Heben. Der Druck im Bauch und somit auf die Blase steigt an, der Schließmuskel kann nicht mehr dicht schließen und ungewollt tritt Harn aus.</p>
<p>Es gibt verschiedene Gründe für diese Inkontinenzform. Schwangerschaften, Geburten, Übergewicht oder hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können eine solche Muskelschwäche verursachen. Das durchschnittliche Alter der betroffenen Frauen liegt bei 47,3 Jahren. Ein weiterer Grund ist ein Absacken der weiblichen Organe im Becken. Im gesunden Zustand halten Muskeln und Bänder die Blase, Gebärmutter und Vagina an ihrer richtigen Position. Im Falle der Belastungsinkontinenz sind diese Muskeln nicht mehr stark genug und die Organe rutschen tiefer, was die Schließfunktion erschwert.</p>
<h3>Dranginkontinenz</h3>
<p>Eine andere Bezeichnung dieser Inkontinenzform ist auch Reizblase. Diese Inkontinenzform kommt viel seltener bei Frauen vor (etwa 20 % der an Inkontinenz leidenden Frauen). Das Symptom ist ein häufiger, starker Harndrang. Der plötzliche ungewollte Harnabgang kann aus zwei Gründen ausgelöst werden:</p>
<ul>
<li>Muskuläre Dranginkontinenz: Hierbei handelt es sich um eine Überaktivität der Muskeln, die den Harn austreiben. Das zentrale Nervensystem stoppt diese und aktiviert sie erst bei gefüllter Blase. Im kranken Zustand, z. B. bei Gehirnerkrankungen, Entzündungen oder Schlaganfällen sind diese Funktionen ausgesetzt. Die Muskeln, die den Harn austreiben, arbeiten gegen die, die ihn einhalten.</li>
<li>Sensorische Dranginkontinenz: Bei dieser Form führt eine fälschliche Wahrnehmung einer vollen Blase zu einem unwillkürlichen Harnabgang. Diese Fehlempfindung entsteht durch Veränderungsprozesse der Blase, genauer der Blasenschleimhaut durch Östrogenmangel in den Wechseljahren, oder auch oft auftretenden Blasenentzündungen.</li>
</ul>
<h3>Überlaufinkontinenz</h3>
<p>Eigenständig entleert sich bei dieser Inkontinenzform die volle Blase. Mögliche Gründe sind zu schwache harnaustreibende Muskeln oder zu heftiger Widerstand im unteren Beckenbereich. Viele Faktoren können Auslöser sein: Schädigungen der Nerven durch operative Entfernungen von Tumoren der Eierstöcke oder der Gebärmutter, so dass die entsprechenden Muskelreize fehlen.</p>
<h3>Reflexinkontinenz</h3>
<p>Die Reflexinkontinenz ist auf eine fehlerhafte Übertragung der Nervenimpulse aus Gehirn oder Rückenmark zurückzuführen, die die Blasenentleerung steuern. Die fehlerhaften Nervenimpulse verhindern das Zusammenziehen der Blasenmuskulatur und die Erschlaffung des Harnröhrenverschlusses.</p>
<h2>Behandlungsmethoden – Heilung des Inkontinenz-Leidens</h2>
<p>Es gibt eine Reihe von Behandlungsmethoden, die Hilfe bei Inkontinenz-Leiden versprechen. Keine der <a href="https://gesund-vital-fit.net/das-metabolische-syndrom/">Behandlungsmethoden</a> verspricht jedoch eine hundertprozentige Heilungschance. Hier einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Das sogenannte Toiletten-Training hilft den Betroffenen, die Blase rechtzeitig zu entleeren, bevor der Harndrang zu stark wird. Es wird in regelmäßigen Zyklen ausgeweitet, um so die Belastbarkeit der Blase zu steigern.</li>
<li>Beim Blasen-Training wird durch gezielte Streich- oder Klopfbewegungen der Reflex, welcher zur Blasen-Entleerung führt, ausgelöst. Das Blasen-Training muss unter ärztlicher Anleitung durchgeführt werden.</li>
<li>Hilfreich bei vielen Betroffenen ist auch ein regelmäßiges Beckenboden-Training. Dieses stärkt die Blasenmuskeln und kann Inkontinenz vorbeugen oder bereits vorhandene Symptome der Inkontinenz bekämpfen. Anleitungen zum Beckenboden-Training bietet der Facharzt an. Mit Hilfe einer Elektrotherapie kann das Beckenboden-Training noch intensiviert werden.</li>
<li>Eine Harnröhrenoperation, bei der die Harnröhre mit Hilfe eines Bandes angehoben wird, soll die ungewollte Entleerung der Blase verhindern. Eines der gängigsten Verfahren dieser Art nennt sich „<a href="https://www.gynpraxis-halle.de/leistungen/operationen/inkontinenzoperation.html">TVT-Verfahren</a>“.</li>
</ul>
<p>Zusätzlich bzw. ergänzend gibt es eine Reihe von medikamentösen Therapien für die verschiedenen Inkontinenzformen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gesund-vital-fit.net/tipps-und-hilfe-bei-inkontinenz/">Tipps und Hilfe bei Inkontinenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://gesund-vital-fit.net">Gesund-Vital-Fit</a>.</p>
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